192 Jahre altes Haus, „
“ – nachhaltig renoviert
& voller Lebensfreude 

Als Teil der Altstadt von Le Locle gehört unser Gebäude zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Wände
Das nachhaltig renovierte Haus verfügt über „atmungsaktive Wände“. Das heisst, es gibt keine isolierenden Kunststoffanstriche und die äusseren Schichten der Innenwände bestehen aus Kalk oder Lehm.

Luft
Aufgrund einer Kombination aus dicken Wänden, der Höhenlage mit mildem Klima sowie den schweizerischen Gesetzen und Gepflogenheiten gibt es keine Klimaanlage. Wir lassen die Fenster häufig offen.

Lärm
Für festliche Sommernächte stellen wir Ohrstöpsel zur Verfügung. Die Fenster sind dreifach verglast und die hinteren Zimmer sind in der Regel ruhiger (bitte nachfragen).

Feuer
Wir heizen mit Holzpellets. Die Wärme wird über die Wände verteilt und lässt sich in allen Räumen individuell regulieren. In der Suite Duplex gibt es außerdem einen kleinen Holzofen für gemütliche Winterabende.

Wasser
Das Stadtzentrum steht auf Sumpfland. Das bedeutet, dass unser Gebäude auf Stelzen steht! Das örtliche Wasser ist von hoher Qualität und trinkbar.
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Guesthouse Le Locle Zimmer Geschichte

Geschichte des Hauses

Unser Haus wurde nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1834 aus der Asche wieder aufgebaut.

Der (damals neue) Bau aus Stein war für Uhrmacher konzipiert, die für ihre Heimarbeit möglichst viel Licht benötigen.

Während unseren umfangreichen Renovationsarbeiten (2012–2015) stießen wir auf Überreste der alten Kachelöfen. Diese Glasscherben wurden damals als Isolationsschicht in die Fußböden eingebracht.

Wir haben sie – ebenso wie viele andere gefundene Schätze – für unsere eklektische Einrichtung wiederverwendet.

Gesundheit und Renovation

Wir hatten das Glück, Stephan Jeannet zu finden, einen Händler für bio-ökologische Produkte, der die nötigen Materialkenntnisse hatte für diese nachhaltige Renovation. 

Er baute unsere "atmenden" UND heizenden Wände auf: Schicht für Schicht mit Kalk oder Lehm, Multipor, Kork und Naturfarbe, so dass sie heute die Feuchtigkeit von selbst regulieren. Dank der Wandheizung erzeugen sie eine angenehme, staubfreie Strahlungswärme. Für die Wärmeenergie sorgt ein zentraler Pelletofen.

Fast alle Bodenflächen sind mit Naturstein, alten Zementfliesen oder geöltem Massivholzparkett aus Eiche, Nussbaum, Kiefer, Buche belegt. Der weisse Anstrich im Treppenhaus haben wir aus Buttermilch und Leinöl selbst gemixt. 

Nachhaltigkeit

Wir haben alte Materialien aus unserem eigenen Gebäude und von Händlern wiederverwendet, um dem traditionellen Handwerk und der guten Qualität Respekt zu zollen. Da das Kassettenparkett ursprünglich mit Hasenleim zusammengeklebt war, haben wir diesen auch für die Reparatur verwendet. 

Jede Holzplatte fand ihre neue Bestimmung als Wandfläche, Schrank, Schreibtisch oder was auch immer. Auch dünkt uns, dass alte Fliesen gut zu neuen passen. Aber sehen Sie selbst. Die meisten Lampen, Stühle und Tische sind überarbeitete Objekte aus alten Elementen.

Haushaltsreinigung

Unsere Freundin Salima half das Guesthouse im Januar 2016 zu eröffnen und entwickelte die Reinigungsprotokolle. Sie zeigte uns, wie wir unsere eigenen Reinigungsmittel mit Zutaten wie Natron, Soda, Kernseife, Zitronensäure und Essig mischen können. Wir bezeichnen ihre Rezepte als „Die Geheimnisse von Salima“.

Die Oberflächen, mit denen unsere Gäste in Kontakt kommen, werden in einem ersten Schritt mit 70 - 90% Alkohol gereinigt und in einem zweiten greifen wir zu unseren hausgemachten Produkten mit dem Geruch von Grapefruit, Teebaum, Zitrone oder Rosen.
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Sind  die frischen, duftenden Blumen verwelkt, verbrennen wir Lavendel-, Salbei- und Zedernholzstäbchen.